Zeitschrift „einfach JA“

„einfach JA“ – Ausgabe April/Mai 2014 mit einem Portrait von Christian Schilling

Konfliktlösungen durch Familienstellen

Viele Menschen übernehmen oft Schicksale ihrer Eltern oder anderer aus ihrer Sippe. Familienstellen ermöglicht dieses zu lösen um danach freier zu sein, und das eigene Leben zu leben.

Der Weg

Der Familiensteller Christian Schilling begann seinen Weg der Suche im Jahre 1970 in Bremen. Durch Meditation und Selbsterfahrung, Reiki, energetische Körperarbeit, Chakrenarbeit und besonders die Begegnungen mit Advaitalehrern [ua.Pyar Troll, Samarpan, OM C. Parkin, Satyam Nadeen.] brachten ihn zu einer ganzheitlichen Sichtweise der Nichtdualität- Advaita. Durch diesen langen Weg fällt es ihm leichter, beim Stellen wertungsfrei sich hinzugeben und führen zu lassen  von etwas Größerem.
Seine intensiven freundschaftlichen Kontakte zu Bert Hellinger ermöglichen  ihm in vielen Kursen aus nächster Nähe von Bert zu lernen.
Seit Mitte der neunziger Jahre zurück zu seinen Wurzeln, stellt Christian Schilling in Bayern, Berlin, Brandenurg, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf.
Oft berichten Teilnehmer seiner Seminare, es leichter und nicht so schwer zu empfinden, wie sie es befürchtet haben.

Gedanken zum Dritten Oktober

Sie sind alle marschiert und griffen an und viele Starben dabei. Der Krieg war vorbei, das Land wurde geteilt- erst vier, dann zwei. Die Ohnmacht war groß, man war wie betäubt und sagte erstmal Ja. Und es ging gut weiter, für die einen….. Die anderen lehnten sich auf, sie hatten keine Chance. Das Land mit den meisten Opfern aus jenem Krieg sagte nein. Und sie griffen ein, und war es vorbei am 17.6. in jener Zeit. Für die einen wurde es ein Feiertag, die anderen schauten weg, denn der Schmerz war zu groß, man richtete sich ein.Am Weihnachtsabend stellten die einen Kerzen ins Fenster und schauten hin,der Schmerz und die Ohnmacht waren  so groß.
Es gab nun zwei, voneinander getrennte, und viele schauten weg, denn sie waren alle so hilflos, und beide hatten Schuld, einer musste zahlen, und der andre schaute weg.Und Zeit verging, es gab da sehr viel Ohnmacht an jener Grenze. Um das zu ertragen, schauten die meisten weg, einige meinten die haben selbst Schuld und lachten über sie, denn der Schmerz war so groß sie konnten nichts tun und schauten weg.Und es kam der Tag im November, er war belegt!Es gab viel Freude und die meisten schauten hin und sagten Ja Danke, jetzt ist es vorbei.Da merkten die einen dass die anderen bezahlt hatten, so viele Jahre, als sie weg geschaut hatten.Sie konnten es ausgleichen, es viel ihnen schwer, denn sie schauen immer noch weg.Denn die Schuld für den Krieg, die ist so groß, sie kamen davon, die einen haben bezahlt, die anderen schauten weg.Es ging ans Bezahlen, viele wurden wütend, denn sie schauten weit weg;Die Zeit ging gut weiter. Es ging sehr nach vorn und wächst wieder zusammen was zusammen gehört….Ich schau weit zurück, sag Ja dazu, es ist vorbei und geht nach vorn, und sage Danke.

Von Christian Schilling